Die amazonas aktion e.v. wurde 1993 mit dem Ziel gegründet, durch Filme, Videos, Bücher über die fortschreitende Zerstörung der tropischen Wälder aufzuklären und jene zu unterstützen, die sich vor Ort gegen den Raubbau am Tropenwald wehren, wie etwa Indianer, Gummizapfer, Paranusssammler und Kleinsiedler.

                                                                  
     Dr. Roland Vetter, 1. Vorsitzender             Fritz Strohecker, 2. Vorsitzender

Planet Erde im Klimaschock

 

Der Klimawandel scheint unabwendbar. Rund um den Globus mehren sich die Anzeichen. Die Berichte der Wissenschaftler über den Zustand der Erde geben wenig Hoffnung. Sollte die Menschheit auf diese Bedrohung nicht schnell und angemessen reagieren, kann eine globale Umweltkatastrophe nicht mehr verhindert werden. Immerhin: es gibt noch Chancen, Umwelt und Klima für die kommenden Generationen lebenswert zu erhalten. Aber es muss rasch gehandelt werden. Die Regierenden aller Länder müssen sich ihrer Verantwortung stellen: der Ausstoß der Treibhausgase aus Automobilen, Heizungen und Industrieschloten muss drastisch begrenzt, der Raubbau an Wald- und Wasserressourcen gestoppt, der Umstieg auf regenerative Energien beschleunigt werden. Jeder Mitbürger kann zur Vermeidung der Klimakatastrophe einen Beitrag leisten. Dafür sind in den Industrieländern Information und Aufklärung notwendig. In den Tropenländern müssen jene Umweltschützer praktische und finanzielle Hilfen erhalten, die sich gegen die großflächige Zerstörung der Regenwälder stemmen: Denn Regenwaldschutz ist globaler Klimaschutz!

                                                                

Die beiden Projekte „Aktion Sonne 2009“ und „Dschungeltour“ wollen beides miteinander verbinden: Motivationskampagnen hier in Europa, eine Hilfsaktion für Kleinbauern und Kooperativen dort in den südlichen Ländern. Diese Aktionen sollen klar machen, dass wir in Sachen Klimakatastrophe „alle in einem Boot sitzen“. Nur eine solidarische Welt kann langfristig den Klimawandel begrenzen.